Stuttgart, 18.12.2010
Konzeption zur Visuellen Identität, Konstruktion und zum Bühnenbild
Auftraggeber: Sabrina Glas, freie Regisseurin

www.chhs-syndrome.com

Das CHHS-SYNDROM – Bereits im Kindesalter beginnende psychische Störung, die sich durch positive Erwartungshaltung und Zukunftsglauben, ohne wirkliche Gewissheit darüber, auszeichnet. Etwa 80 Prozent aller Deutschen und 90 Prozent aller Schweizer zeigen Symptome im Sinne einer CHHS. Dabei können sowohl Männer als auch Frauen betroffen sein. Symptome können mit unterschiedlicher Ausprägung bis ins hohe Alter hinein fortbestehen. CHHS ist nach derzeitigem Stand [2010] ein multifaktoriell bedingtes Störungsbild mit einer erblichen Disposition, welche die Ausbildung des Syndroms begünstigt.

Auf neurobiologischer Ebene wird es unter anderem als striatofrontale Dysfunktion erklärt. Für den Verlauf spielen daneben psychosoziale Faktoren und Umweltbedingungen eine wichtige Rolle. Die Medizin hat bisher noch zu wenig Erkenntnisse über CHHS. Da erst in den letzten Jahren die massive Verbreitung des Syndroms bekannt geworden ist, steckt die Forschung noch in den Kinderschuhen. Bis zu einer genauen wissenschaftlichen Kategorisierung, geschweige denn einer Behandlungsmöglichkeit, werden noch Jahre vergehen.

DAS CHHS-FORSCHUNGSZENTRUM

Das CHHS-Forschungszentrum hat sich zur Aufgabe gemacht, das Syndrom genauer zu untersuchen. Dabei beschäftigt es sich besonders mit den Veränderungen der Symptomatik im fortschreitenden Lebensalter und des bisher ungeklärten verhaltenspsychologischen Übertragungsweges. Um einen umfassenden Überblick zu erhalten, muss in einer ersten Evaluation mit Betroffenen gesprochen werden. Die ersten Untersuchungen werden in Städten wie beispielsweise Stuttgart durchgeführt, da dort in den letzten Wochen und Monaten ein erhöhtes Aufkommen des Syndroms beobachtet wurde Interessanterweise breitet sich CHHS individuell und kollektiv in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen aus: In Politik und Wirtschaft ebenso wie in menschlichen Beziehungen. Diese Bereiche müssen in einem ersten Schritt untersucht und evaluiert werden. Ein weiterer Arbeitsschritt ist die öffentliche Auswertung und Dokumentation unter anderem mit Hilfe von Audio- und Videomitschnitten durch einen von uns gestellten CHHS-Beauftragten. Ein weiterer Schwerpunkt des CHHS-Forschungszentrums widmet sich der historischen Aufarbeitung der Entstehung von CHHS. Bereits bekannte Persönlichkeiten litten nachweislich unter CHHS und bilden daher wichtige Parallelen und Differenzen zum Heute.

AUFBAU EINES MOBILEN CHHS-LABORS

Um die Öffentlichkeit auf das Syndrom aufmerksam zu machen, werden die Ergebnisse dieser ersten groß angelegten CHHS-Studie in einem mobilen Labor in der Universitätsstadt Freiburg vorgestellt. In diesem Rahmen werden auch Betroffene zu Wort kommen, die über ihre Lebenssituation und die erfahrenen Einschränkungen und Vorteile sprechen. Durch dieseöffentliche Präsenz wünscht sich das Forscherteam weitere Teilnehmer an der Studie. Wünschenswert sind auch Diskussionen zu Entstehung, Verlauf, Intensivierung und Prävention von CHHS. Die Mobilität des Labors im öffentlichen Raum soll eine Fortführung der Forschung die Präsentation der Ergebnisse in anderen Städten ermöglichen.

Text mit freundlicher Genehmigung von Sabrina Glas 2010.

Integriertes Sitzmodul. (360° Bespielbarkeit.)

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